Re: Notebookabteilung = Spiegelgalerie(Date: Mon, 06 Aug 2007 18:00:11 +0200
)
Newsgruppe: de.comp.sys.notebooks
p.eggebrecht@freenet.de (Peter Eggebrecht) schrieb:
[Spiegelgalerie]
>Sie bedienen das unterste Marksegment, viel Notebook für wenig Geld, wo
>sich ein Vergleich mit dem Onlinepreis nicht wirklich lohnt. Da sich
>diese Displays wohl etwas preiswerter fertigen lassen
Heißt es das nur oder gibt es dafür einen Beleg?
Vom reinen Anschein her spricht nichts dafür.
>und vor allem ein gutes Kontrastverhältniss nebst Helligkeit liefern,
>werden sie halt in den Markt gepresst und von diesem wohl auch angenommen.
So richtig schwer ist das mit dem Angenommenwerden nicht, schließlich gibt
es unter 1000 Euro praktisch nichts anderes mehr. Wer also nicht mehr als
1000 Euro für einen Notebookrechner ausgeben kann, wird sich wohl mit einem
Spiegeldisplay bescheiden müssen.
>Entspiegelte Displays gibt es aber dennoch, doch halt nicht in der 600-
>800 Euro Klasse. Lenovo/IBM, HP, F/siemens bieten sie im Business-Sektor
>an.
Hast Du auch nur eine einzige Typennummer parat? Nein, die hast Du nicht,
weil die betreffenden Firmen schließlich keine entspiegelten Bildschirme
haben, sondern matte.
In den Ergonomievorschriften steht, daß ein Bildschirm nicht spiegeln darf.
Im professionellen Bereich ist ein Spiegelnotebook somit nicht verkäuflich.
Auf der anderen Seite sind Profianwender normalerweise bereit, tiefer in die
Tasche zu fassen, das gibt den Herstellern Spielraum -- auch für die Marge.
Ich glaube, es ist ihnen ganz recht, daß das Gerücht umgeht, matte
Bildschirme seien teurer zu fertigen als spiegelnde.
Es gibt übrigens Firmen, die Spiegelbildschirme auf matt umbauen -- wenn ich
mich recht entsinne, verlangen die um die 100 Dollar dafür.
Martin Gerdes